SCHMIEDE DER ZEIT
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Revolution

Bearbeitet die Vergangenheit
und formt in die Gegenwart
eine Zukunft der Gleichheit.
Schmiede, eure Arbeit ist hart.

Spukt in die Hände und schafft!
Kling!
Eins, Zwei, Drei.
Kling!
Eins, Zwei, Drei.
Kling!
Eins, Zwei, Drei.
Mit jedem Schlag wächst eure Kraft.

Eine Frau hat groĂźe Sorgen.
Ihr Kind bringt sie heimlich zur Welt.
Sie hat Angst vor dem nächsten Morgen.
Zum Leben fehlt ihr das Geld.

Blasebalg geschwind,
verstärke des Feuers Glut!
Mache die UnterdrĂĽcker blind
und schĂĽre des Volkes Wut.

Friedrich Engels
28.11.1820-05.08.1895

Das Kindlein weint, es braucht Nahrung.
Kinder sind hier nicht willkommen!
Babyklappen dienen zur Entsorgung.
Ein neuer Sklave wird so gewonnen.

Vorsicht - wärmer noch das Feuer,
sonst bleibt eine alte Zukunft erhalten.
Schmiedet die Gegenwart genauer.
Lasst vorsorglich nur das Gute walten.
 

Wer den Kindern Kleidung und Nahrung verwehrt
und die Naturreichtümer anderer Länder begehrt
wer ständig Kriegsmaterial vermehrt,
der ist nur Schimpf und Schande wert.

Almosenempfänger, kriecht aus euren Löchern.
Entfacht die heilige Wut.
In den ehemals feudalen Schlössern
geht es den Demokratiebeherrschern wieder gut.

Wirbel des Lebens,
wir hören gern euer Toben -
Ihr reiĂźt vieles runter,
doch wir, wir bleiben oben.

Jetzt schmiedet, um zu siegen!
Kling! Klang!
Bang! Bang!
Kling! Klang!
Bang! Bang!
Kling! Klang!
Bang! Bang!
Lasst eure Hämmer fliegen.

Obdachlose, Bettler, Heer der Armen,
ihr bejubelt die „Reichen“ und „Schönen“ der Welt?
Finanzgötter kennen kein Erbarmen.
Aus eurem Blut machen sie Geld.

Schmiede könnt ihr sie zählen,
die Verbrechen gegen die Menschlichkeit?
Es sind mehr, als die Sterne
in der himmlischen Unendlichkeit.

Schmiede der Zeit,
eure Hämmer sollen künden:
„Sieg der Vernunft und Wahrheit!“
„Lügen dürfen nicht mehr zünden!“

Die Menschheit darf sich nicht selbst hervorgebracht haben?
Die Menschen mĂĽssen geschaffen worden sein?
Arbeiter dĂĽrfen sich nicht selbst gut regiert haben?
Den Reichen zu dienen sollen sie geboren worden sein!

Im Chor der Freiheitsglocken
schluchzen die Hilfeempfänger.
Ihre Kinder kennen kein Frohlocken.
„Steht auf“, duldet es nicht länger.

Schmiede der Zeit, ihr mĂĽsst euch noch plagen.
Befreit die Jugend von Zukunftssorgen.
Sie sollen sich nicht ĂĽber schlechte Bildung beklagen.
Schmiedet ihr einen lebenswerten Morgen.

Drum Eins, Zwei, Drei: Dröhnen die Scharen.
Fragt bei den Arbeitern und Bauern nach,
wer die UnterdrĂĽcker im Sozialismus waren.
Schaut ins Leben und denkt nach.

Potentiell heiĂźt die gespeicherte Kraft.
Kinetisch: Bewegte Massen sind eine Macht.
Das hat das schwingende Pendel
den Menschen beigebracht.

Mächtige Fangarme zerstören euren Herd.
Das ist der Krake „Staatsgewalt“.
Schmiedet ein gigantisches Schwert.
Die Umklammerung löst bald!

Schmiede staucht jetzt den Raum!
Die Revolution wird Epochen durcheilen.
Ein friedliches Leben ist kein Traum.
Schmiedet, schmiedet - ihr dĂĽrft nicht verweilen.

Holt Schwung mit ganzer Kraft!
Bing!
Bang, bang, bang.
Bing!
Bang, bang, bang.
Bing!
Bang, bang, bang.
Verteidigt, was ihr selbst geschaffen habt.

Wir wollen nicht beseelsorgt werden,
von den Dienern unseres Herren.
Wegen Hunger soll kein Kind mehr sterben.
Brötchen essen alle gern.

Schmiedet, schmiedet voller Kraft!
Ihr seid die Energie,
die Zeit und Räume schafft.
Dem Chaos folgt die Volkshierarchie.

Schmiede der Zeit,
hört ihr des Volkes zornigen Ton?
Der Weg ist nicht mehr weit.
Schmiedet die neue Revolution.

Die WĂĽrde des Menschen sei unantastbar.

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